Das zerstörerisch-totalitäre Potential der Kunst-Avantgarde

Tom Sora - Buchmesse Seitenwechsel, vor dem Vortrag

Angesichts der zunehmenden Zensur, der staatlichen Kontrolle und Repression, die wir heute – nicht zuletzt durch die Woke-Bewegung – erleben, ist es notwendig, die Wurzeln dieser Entwicklung zu verstehen. Diese Wurzeln sind vielfältig und reichen zum Teil weit in die Vergangenheit zurück.

In diesem Beitrag werde ich mich mit der bereits über 100-jährigen Ideologie der Kunst-Avantgarde beschäftigen, denn sie hat in vieler Hinsicht die Woke-Ideologie vorweg genommen und sogar vorbereitet. Dieses Thema habe ich bereits ausführlich in meinem Buch Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus. Wie die Kunstavantgarde die Woke-Bewegung bereitete – das Beispiel John Cage behandelt.

Der Text, den ich hier vorstelle, ist der Wortlaut des Vortrags, den ich am 9. November 2025 auf der Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle an der Saale gehalten habe, als ich mein Buch dem Publikum vorgestellt habe. (Radio Kontrafunk hat eine Audio-Aufnahme des Vortrags gemacht, die Sie hier anhören können.)

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Interview über aktuelle politische Themen und über die Kunstavantgarde

Flavio von Witzleben im Gespräch mit Tom Sora (screenshot 2 aus dem Youtube-Video des Interviews)

Flavio von Witzleben führte mit Tom Sora ein Gespräch über aktuelle politische Themen sowie über die Kunstavantgarde und deren kollektivistische Ideologie und revolutionären Ziele. Das Interview ist auf Youtube zu sehen und kann auch hier angeschaut werden:

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Wokeness: Vorgeschichte und einige Beispiele im Musikbetrieb

Fotocollage "the Woke-Virus crumbles the brain" by Tom Sora

Der nichts-sagende und gleichzeitig vieldeutige Begriff Wokeness ist inzwischen ein Sammelbegriff für viele verschiedene, im Lauf der Jahre sich anhäufende, post-marxistische ideologische Floskeln wie „social justice scholarship“, „political correctness“, „diversity“, „inclusion“, „equity“, „intersectionality“, „lgbtq+“ und viel andere ähnliche Termini. Sie alle sind Erzeugnisse der Ideologie-Module „critical race theory“, „postcolonial theory“, „feminism and gender studies“, „disabilities and fat studies“, „queer theory“ und andere.

Jemand, der „woke“ ist, benützt das woke Vokabular und akzeptiert implizit die Ideologie, die hinter all diesen „theories“ und „studies“ steckt. Viele verstehen nicht, dass es sich im Fall dieses Vokabulars um eine reine Manipulationsmethode handelt. Aber auch diejenigen, die die dahinterliegende totalitäre Ideologie kennen und ablehnen, werden gezwungen, sich anzupassen. Insofern ist der Wokeismus ein mächtiges Instrument zur Durchführung der gewaltsamen mentalen und politischen Lenkung in den westlichen Staaten.

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