Das zerstörerisch-totalitäre Potential der Kunst-Avantgarde

Tom Sora - Buchmesse Seitenwechsel, vor dem Vortrag

Angesichts der zunehmenden Zensur, der staatlichen Kontrolle und Repression, die wir heute – nicht zuletzt durch die Woke-Bewegung – erleben, ist es notwendig, die Wurzeln dieser Entwicklung zu verstehen. Diese Wurzeln sind vielfältig und reichen zum Teil weit in die Vergangenheit zurück.

In diesem Beitrag werde ich mich mit der bereits über 100-jährigen Ideologie der Kunst-Avantgarde beschäftigen, denn sie hat in vieler Hinsicht die Woke-Ideologie vorweg genommen und sogar vorbereitet. Dieses Thema habe ich bereits ausführlich in meinem Buch Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus. Wie die Kunstavantgarde die Woke-Bewegung bereitete – das Beispiel John Cage behandelt.

Der Text, den ich hier vorstelle, ist der Wortlaut des Vortrags, den ich am 9. November 2025 auf der Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle an der Saale gehalten habe, als ich mein Buch dem Publikum vorgestellt habe. (Radio Kontrafunk hat eine Audio-Aufnahme des Vortrags gemacht, die Sie hier anhören können.)

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John Cage: Maoist und Vorläufer der Woke-Bewegung

John Cage erklärt, dass er den Maoismus toll findet. Zeichnung von Tom Sora.

Der amerikanische Komponist John Cage (1912-1992) hatte über Jahrzehnte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Künste und der Kultur in den westlichen Ländern. Er war ein Vorbild für unzählige Künstler und ist bis heute ein Idol der sogenannten Kulturindustrie.

Leider war sein Einfluss äußerst negativ, denn er war ein Ideologe und Propagandist, der sich geschickt hinter einer anarchistisch-libertären Fassade versteckte. Er war ein Anhänger des kommunistischen Diktators Mao Tse-tun und wollte eine etwas „weichere“ Variante des maoistischen Systems in den USA und allen westlichen Ländern durchsetzen. Cage hat gleichzeitig wesentliche Elemente der Woke-Agenda vorweggenommen und muss daher auch als Vorläufer der Woke-Ideologie bezeichnet werden.

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